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Der Ort der Stille

Ein schwarzer Drache schwebt durch die Nacht,
ein Fluss unter ihm seine Wege fließt.
Das geflügelte Wesen über die Einsamkeit wacht,
es dabei das ruhige Plätschern genießt.

Jeder Eindringling wird vertrieben,
sonst würde nur die Ruhe gestört.
Jedes unnötige Geräusch wird vermieden,
denn hier her nur die Stille gehört.

Draußen, bei den Menschen, ist es laut,
es werden Kämpfe ausgetragen.
Dort jeder mit seinem Schwert zuhaut,
die toten Krieger nichts mehr sagen.

Ihre Seele kommt zu dem Drachen,
zu dem Ort der Stille.
Er wird immer über dieses Land wachen,
denn nur dafür hat er seinen Wille.

Man nur nach dem Tod die Natur anhört,
mit all ihren schönen Melodien.
Denn diese wurden im Leben immer übertört,
wenn die Menschen sich eine überziehen.


Written by Rattenkoenigin
28.2.07 14:43


Gedichte

Hey an alle Leser meiner Texte

Da das Internet im Moment seinen eigenen Kopf hat wird es schwierig in nächster Zeit etwas Längeres zu veröffentlichen.
Sobald ich wieder regelmäßig Online kommen kann, gibt es auch neuen Lesestoff. Ihr könnt gespannt sein, was ich hier veröffentliche. Ich hoffe ich  werde euren Geschmack treffen

Liebe Grüße
Die Rattenkoenigin
26.1.07 23:28


Das hässliche Grashalm

Ein Grashalm steht allein auf einer Weide. Es ist anders als all die anderen Halme, die nichts mit ihm zu tun haben wollen. Bei Regen, Sonne, Wind und Sturm steht es immer alleine da, die anderen halten zusammen, schliessen das einzige Hälmchen aus.
Doch eines tages, eine Kuh weidet auf der Wiese. Sie frisst und frisst, alle Freunde werden auseinander gerissen. Bloss das Eine will gefressen werden, damit es die Einsamkeit überwunden hat und in das Reich des Todes kommt. Doch die Kuh missachtet es, erledigt sogar ihr Geschäft auf ihm.
Die restlichen Pflanzen lachen, sie lachen es aus weil es den Mist abbekommen hat und somit noch hässlicher war, als jemals zuvor.
Doch nach einiger Zeit, der Haufen war verwertet und das Halm stand immer noch da. Doch nun schauten sich die Restlichen nach ihm um, es war nicht mehr das kleine, hässliche und farblose Hälmchen, es war nun das schönste, grünste und am besten gewachsene Grashalm der ganzen Weide.
Nun wollten alle mit ihm befreundet sein, nur weil es so toll war.


Mit dieser Geschichte wollte ich sagen, dass die Aussenseiter immer nur wegen ihres Aussehens und ihren Klamotten ausgeschlossen werden. Doch sobald sie auch in der Gruppe mitziehen sind sie beliebt ... Find ich ein doofes Verhalten, doch ich hoffe ihr lernt aus der Geschichte des hässlichen Grashalms.


Written by Rattenkoenigin, 03.01.07
5.1.07 17:54


Das Ende

Es ist nah,
doch niemand will es sehen.
Eigentlich ist es schon da,
doch alle noch um mehr Zeit flehen.

Die Welt hat sich selbst zerstört,
niemand will die Schuld tragen.
Doch jeder hat die Warnungen gehört,
die erklingt nicht erst seit Tagen.

Kein Leben wird mehr auf der Erde sein,
zu verdanken haben wir das dem Schmutz.
verloren geht auch dein und mein,
wir haben einfach keinen Schutz.

Was die Natur geschaffen,
haben wir einfach kaputt gemacht,
Niemand wollte es raffen,
dass das alles ist nicht so sacht.


Written by Rattenkoenigin, 17.12.06

Über die Welt, die heut zu tage zu verschmutzt ist ... So viel Müll muss doch nicht sein, oder?!

4.1.07 17:39


Einfach anders

Nichts ist wie es scheint ...
Das lachende Kind,
es innerlich weint.
Der Gesichtsausdruck nicht stimmt.

Nichts ist wie es scheint ...
Das raue Meer,
es gefährlich erscheint.
Doch tief unten ist es das nicht mehr.

Nichts ist wie es scheint ...
Ein Teeniepaar,
nicht lange zusammen.
Stellt kein Glück dar.

Nichts ist wie es scheint ...
So auch meine Gedichte,
sie werden oft missverstanden.
Ich erzähle dabei doch nur eine Geschichte.


Written by Rattenkoenigin, 29.12.06
4.1.07 13:51





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